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Von der GeForce GTX 1660 Super auf die GeForce RTX 5060 aufrüsten?

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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+111 %Leistung bei 1440p – lohnt sich klar

Geschätzte FPS (mit Mittelklasse-CPU): 24315066 FPS. Die neue Karte ist zudem effizienter (mehr FPS pro Watt).

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Lohnt sich das Upgrade?

Der Sprung von der GeForce GTX 1660 Super auf die GeForce RTX 5060 bringt in WQHD grob 111 % mehr Leistung. Das ist ein spürbarer Zugewinn, der sich in fast allen Spielen bemerkbar macht. Achte darauf, dass deine CPU die neue Karte nicht ausbremst – prüfe das im Bottleneck-Rechner. Positiv: Die GeForce RTX 5060 liefert mehr FPS pro Watt, der Mehrverbrauch hält sich also in Grenzen.

Lohnt sich der Wechsel?

Ja, der Wechsel von der GeForce GTX 1660 Super auf die GeForce RTX 5060 lohnt sich klar. In 1440p liegt das geschätzte Leistungsplus bei rund 111 Prozent, wie unsere Methodik zeigt.

Damit spielt die neue Karte in etlichen Titeln praktisch in einer eigenen Liga. Die GTX 1660 Super stammt aus dem Jahr 2019 und war für Full HD konzipiert, für 1440p reicht die Leistung heute kaum noch.

Wer aktuelle Spiele in höheren Auflösungen oder mit Raytracing spielen möchte, bekommt mit der RTX 5060 spürbar mehr Spielraum. Ein Leistungssprung dieser Größenordnung ist selten so eindeutig wie hier.

Was die GeForce RTX 5060 konkret besser macht

Der offensichtlichste Unterschied ist die reine Rechenleistung: Geschätzte 111 Prozent mehr Bilder pro Sekunde in 1440p sind kein Nischenvorteil, sondern spürbar in fast jedem Spiel.

Hinzu kommt mehr Speicher: Statt 6 GB VRAM bei der GTX 1660 Super stehen bei der RTX 5060 8 GB zur Verfügung. Das hilft besonders bei hochauflösenden Texturen und modernen Spielen, die mehr Grafikspeicher verlangen.

Die RTX 50-Generation bringt zudem aktuelle Upscaling-Technologien und Raytracing-Unterstützung mit, die der GTX 1660 Super komplett fehlen. Dazu kommt bessere Effizienz: Die RTX 5060 liefert pro Bild mehr Leistung aus weniger Energie, als es die ältere Architektur je konnte.

Bremst deine CPU die neue Karte aus?

Eine schnellere Grafikkarte bringt nur dann ihren vollen Ertrag, wenn der Prozessor mithalten kann. Bei einem Sprung von rund 111 Prozent Mehrleistung ist das keine triviale Frage.

Wer noch eine ältere CPU aus der Zeit der GTX 1660 Super im System hat, etwa einen Vierkerner ohne SMT, riskiert einen Flaschenhals. Die Grafikkarte würde dann auf Daten vom Prozessor warten, statt ihr Potenzial auszuspielen.

Bevor du kaufst, lohnt sich ein Blick in unseren Bottleneck-Rechner. Dort siehst du auf einen Blick, ob deine aktuelle CPU-Konfiguration die RTX 5060 ausbremst oder ob die Kombination passt.

Netzteil und Stromstecker

Die RTX 5060 benötigt wie die GTX 1660 Super nur einen einzelnen 8-Pin-Stromstecker. Ein kompletter Netzteilwechsel ist also nicht zwingend nötig, sofern dein aktuelles Netzteil solide dimensioniert ist.

Nvidia nennt als Empfehlung ein Netzteil mit mindestens 550 Watt. Wichtig ist das vor allem wegen kurzer Lastspitzen, die bis zu 227 Watt erreichen können, deutlich mehr als die typische Leistungsaufnahme im Betrieb.

Bei älteren oder günstigen Netzteilen können solche Spitzen zu Instabilität führen. Achte außerdem auf ATX-3.1-Kompatibilität, falls du ohnehin ein neues Netzteil planst, das erleichtert den Umgang mit Lastspitzen zusätzlich.

Unsicher, ob dein Netzteil reicht? Der Netzteil-Rechner für die GeForce RTX 5060 gibt dir eine klare Einschätzung für deine Konfiguration.

Stromverbrauch und laufende Kosten

Die GTX 1660 Super genehmigt sich im Realbetrieb rund 123 Watt bei einer TGP von 125 Watt. Die RTX 5060 liegt mit gemessenen 142 Watt bei einer TGP von 145 Watt zunächst höher.

Auf den ersten Blick wirkt das wie ein Rückschritt, doch die Rechnung relativiert sich schnell. Denn du bekommst für die zusätzlichen rund 19 Watt etwa 111 Prozent mehr Leistung, die Effizienz pro Bild steigt also deutlich.

Wie sich das konkret auf deine Stromrechnung auswirkt, hängt von deiner Nutzungsdauer und dem örtlichen Strompreis ab. Der Stromkosten-Rechner hilft dir, die laufenden Kosten realistisch einzuschätzen.

Für wen sich der Umstieg NICHT lohnt

Wer ausschließlich in Full HD spielt und mit der Leistung der GTX 1660 Super bereits zufrieden ist, muss nicht zwingend aufrüsten. Die alte Karte reicht für viele ältere oder genügsame Titel weiterhin aus.

Auch wer ein sehr knappes Budget hat, sollte den Preis von rund 295,90 Euro für die RTX 5060 gegen andere Prioritäten abwägen, etwa mehr Arbeitsspeicher oder eine schnellere SSD.

Bremst zudem eine schwache CPU das System spürbar aus, verpufft ein Teil des Leistungsplus. Dann kann ein CPU-Upgrade sinnvoller sein als die neue Grafikkarte allein, prüfe das vorab im Bottleneck-Rechner.

Fazit

Der Wechsel von der GTX 1660 Super zur RTX 5060 bringt geschätzt rund 111 Prozent mehr Leistung in 1440p, mehr VRAM und moderne Features wie Upscaling und Raytracing. Bei minimal höherem Verbrauch von 142 statt 123 Watt ist das Upgrade in den meisten Fällen eine klare Empfehlung.

Häufige Fragen

Lohnt sich der Wechsel von der GeForce GTX 1660 Super auf die GeForce RTX 5060?

Die GeForce RTX 5060 ist bei 1440p rund 111 % schneller. Das lohnt sich klar. Ein spürbarer Sprung, der sich in den meisten Spielen bemerkbar macht.

Bremst meine CPU die GeForce RTX 5060 aus?

Möglich – gerade wenn du von einer älteren Karte kommst, ist oft auch die CPU in die Jahre gekommen. Prüfe die Kombination im Bottleneck-Rechner, bevor du nur die Grafikkarte tauschst.

Verbraucht die GeForce RTX 5060 mehr Strom als die GeForce GTX 1660 Super?

Die GeForce RTX 5060 zieht real etwa 142 W (vorher 123 W). Pro Bild ist sie aber effizienter, du bekommst also mehr FPS pro Watt.

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

Details zur neuen Karte: GeForce RTX 5060. Werte sind Schätzwerte.