Pcbau-Rechner

Methodik & Datenbasis

Aktualisiert

Damit du unsere Ergebnisse einordnen kannst, legen wir hier offen, woher unsere Daten kommen und wie unsere Rechner arbeiten. Kurz gesagt: Alle technischen Eckdaten stammen von den Herstellern, alle Bewertungen und Verbrauchswerte sind eigene Schätzwerte auf Basis dieser öffentlichen Angaben. Wir reproduzieren keine fremden Benchmark-Tabellen.

Datenquellen

Bottleneck-Berechnung

Wir bewerten jede CPU auf einer Gaming-Skala (0–100) und jede Grafikkarte je Auflösung (0–100). Der Flaschenhals ergibt sich aus dem Verhältnis beider Werte, gewichtet nach Auflösung: In 1080p zählt die CPU-Leistung am stärksten (Gewicht 0,55), in 1440p weniger (0,35), in 4K kaum (0,20). Ist die CPU schwächer als die GPU, sprechen wir von einem CPU-Limit – das ist der Fall, den man vermeiden will, und er wird nach Auflösungsgewicht stärker gewertet. Ist die GPU der Begrenzer, ist das bei höheren Auflösungen der Normalzustand und wird milder gewertet. Die Bewertungsstufen: unter 10 % ausgewogen, 10–20 % leicht, 20–30 % deutlich, über 30 % stark.

Netzteil-Empfehlung

Der Systemverbrauch beim Spielen ist die Summe aus geschätztem GPU-Verbrauch, geschätztem CPU-Verbrauch und rund 75 W für Board, RAM, SSDs und Lüfter. Dazu planen wir eine Reserve von mindestens 150–200 W für kurze Lastspitzen der Grafikkarte (Transient Spikes) ein und runden auf die nächste Standard-Netzteilklasse (550/650/750/850/1000/ 1200 W) auf. Wir gehen dabei nie mehr als eine Klasse unter die Herstellerempfehlung; weicht unsere Zahl ab, weisen wir auf der jeweiligen Seite darauf hin.

Stromkosten

Wir rechnen mit einem Standard-Szenario von 3 Stunden Gaming und 5 Stunden Idle pro Tag. Formel: (Last-Watt × 3 h + Idle-Watt × 5 h) ÷ 1000 × 365 × Tarif. Der Idle-Verbrauch eines typischen Systems schätzen wir auf rund 85 W. Du kannst im Stromkosten-Rechner deinen echten Tarif und deine echte Nutzungsdauer eintragen.

FPS-Schätzung

Aus unserer Leistungsbewertung der Grafikkarte je Auflösung und der CPU-Gaming-Wertung leiten wir eine Bildraten-Spanne ab und deckeln sie, wenn die CPU limitiert. Die Werte gelten für hohe Einstellungen ohne Upscaling und sind bewusst konservativ. DLSS, FSR und Frame Generation können die realen FPS deutlich erhöhen.

Warum Schätzwerte?

Reale Leistung hängt von Spiel, Grafikeinstellungen, RAM-Geschwindigkeit, Treiber und Kühlung ab. Unsere Modelle liefern eine verlässliche Größenordnung für die Kaufentscheidung, ersetzen aber keine Messung im konkreten Spiel. Deshalb kennzeichnen wir geschätzte Zahlen konsequent als Schätzwert. Fehler gefunden? Schreib uns über das Impressum.

Wer hinter den Zahlen steht

Eine kleine Redaktion mit klaren Zuständigkeiten. Autoren schreiben zu ihrem Schwerpunkt, die Redaktion prüft jede Zahl und jeden Text vor der Veröffentlichung.

Porträt von Markus Brandt
Autor · Netzteile & Effizienz
Netzteile · ATX 3.1 · Effizienz · Transienten
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Autor · Grafikkarten & Gaming
GeForce & Radeon · Bottleneck-Analysen · FPS-Einordnung
Porträt von Katrin Weber
Autorin · Stromkosten & Energie
Strompreise · Verbrauchsmessung · Energiespartipps
Porträt von Sabine Hoffmann
Chefredakteurin · Redaktionelle Prüfung
Qualitätssicherung · Verständlichkeit
Porträt von Daniel Krüger
Technischer Redakteur · Datenprüfung
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Methodik: So rechnen unsere PC-Bau-Tools