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Von der GeForce RTX 4090 auf die GeForce RTX 5090 aufrüsten?

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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+14 %Leistung bei 1440p – lohnt sich kaum

Geschätzte FPS (mit Mittelklasse-CPU): 116153132174 FPS. Verbrauch steigt von rund 606 W auf 729 W im System.

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Lohnt sich das Upgrade?

Der Sprung von der GeForce RTX 4090 auf die GeForce RTX 5090 bringt in WQHD grob 14 % mehr Leistung. Für so einen kleinen Sprung lohnt sich ein Kauf meist nicht; warte lieber auf eine deutlich stärkere Karte. Achte darauf, dass deine CPU die neue Karte nicht ausbremst – prüfe das im Bottleneck-Rechner.

Lohnt sich der Wechsel?

Kurz gesagt: nein, zumindest nicht wirtschaftlich. Wer bereits eine GeForce RTX 4090 besitzt, sollte sich den Umstieg auf die GeForce RTX 5090 gut überlegen.

Bei 1440p liegt das geschätzte Leistungsplus bei nur rund 14 % (Details siehe Methodik). Für einen Kaufpreis von etwa 4054,81 € ist das ein sehr mageres Verhältnis von Mehrkosten zu Mehrleistung.

Wer schon eine RTX 4090 hat, gewinnt also kaum spürbar an Bildrate. In den allermeisten Spielen bei 1440p wirst du den Unterschied im laufenden Betrieb kaum bemerken.

Sinnvoller ist der Umstieg für Besitzer älterer Karten wie einer RTX 3080 oder RTX 3090. Von einer RTX 4090 kommend fehlt schlicht der Sprung, der ein Upgrade rechtfertigt.

Was die GeForce RTX 5090 konkret besser macht

Die RTX 5090 bringt 32 GB VRAM statt 24 GB bei der RTX 4090 mit. Das hilft vor allem bei sehr hohen Auflösungen, KI-Anwendungen und Texturpaketen in Ultra-Einstellung.

Die TGP steigt von 450 W auf 575 W, was theoretisch mehr Rechenleistung ermöglicht. In der Praxis bedeutet das aber auch deutlich mehr Abwärme und Stromverbrauch für den gemessenen Zuwachs von geschätzt 14 % bei 1440p.

Bei Raytracing und Upscaling-Verfahren wie DLSS profitierst du von neueren Tensor- und RT-Kernen der aktuellen Architektur. Das macht sich vor allem in Titeln mit Pfadverfolgung bemerkbar, weniger im klassischen Rasterizer-Betrieb.

Für reine 4K- oder Multi-Monitor-Konfigurationen mit hohem Speicherbedarf kann der größere VRAM ein Argument sein. Bei 1440p bleibt der praktische Nutzen der zusätzlichen 8 GB aber überschaubar.

Bremst deine CPU die neue Karte aus?

Ein reales Risiko beim Umstieg ist der CPU-Flaschenhals. Schon die RTX 4090 verlangte einen sehr starken Prozessor, um nicht ausgebremst zu werden, die RTX 5090 verschärft das Problem weiter.

Gerade bei 1440p und in CPU-lastigen Spielen limitiert oft der Prozessor, nicht die Grafikkarte. Die theoretisch verfügbaren 14 % Mehrleistung kommen dann in der Praxis gar nicht an.

Bevor du kaufst, lohnt sich ein Blick in den Bottleneck-Rechner. Dort siehst du, ob deine aktuelle CPU die RTX 5090 überhaupt ausreizen kann oder ob das Geld besser in ein Prozessor-Upgrade fließt.

Netzteil und Stromstecker

Die RTX 5090 nutzt den neuen 12V-2x6-Stecker, während die RTX 4090 noch mit 16-pin 12VHPWR lief. Ein bestehendes 12VHPWR-Kabel ist mechanisch meist kompatibel, du solltest aber auf saubere Kontaktierung achten.

Nvidia empfiehlt für die RTX 5090 ein Netzteil mit mindestens 1000 W. Lastspitzen von bis zu 902 W stellen kurzzeitig hohe Anforderungen an die Spannungsstabilität, weshalb ein Markennetzteil mit ausreichend Reserve sinnvoll ist.

Ideal ist ein Netzteil nach ATX-3.1-Standard, das für genau solche Lastspitzen ausgelegt ist und den 12V-2x6-Anschluss nativ unterstützt. Details und passende Empfehlungen findest du unter Netzteil für GeForce RTX 5090.

Wer noch ein älteres 750-W- oder 850-W-Netzteil aus RTX-4090-Zeiten nutzt, muss beim Umstieg fast zwangsläufig auch das Netzteil erneuern. Das treibt die Gesamtkosten des Upgrades zusätzlich in die Höhe.

Stromverbrauch und laufende Kosten

Im realen Betrieb genehmigt sich die RTX 4090 rund 441 W, die RTX 5090 kommt auf etwa 564 W. Das sind gut 120 W mehr für die geschätzten 14 % Mehrleistung bei 1440p.

Die neue Karte ist damit klar nicht effizienter pro erzeugtem Bild. Du zahlst spürbar mehr Strom für vergleichsweise wenig zusätzliche Bildrate.

Wie sich das konkret auf deine Stromrechnung auswirkt, hängt von Nutzungsdauer und Strompreis ab. Der Stromkosten-Rechner zeigt dir, was der Mehrverbrauch von rund 120 W im Jahr tatsächlich kostet.

Für wen sich der Umstieg NICHT lohnt

Wer bereits eine RTX 4090 besitzt und in 1440p spielt, sollte das Geld eher sparen. Die geschätzten 14 % Mehrleistung rechtfertigen weder den Kaufpreis von rund 4054,81 € noch ein mögliches Netzteil-Upgrade.

Auch wer keine leistungsstarke aktuelle CPU besitzt, profitiert kaum. Der Flaschenhals frisst die theoretischen Vorteile der RTX 5090 auf, bevor sie überhaupt sichtbar werden.

Sinnvollere Alternativen sind ein Wechsel auf 4K, um die vorhandene RTX 4090 stärker auszulasten, oder eine Investition in schnelleren Arbeitsspeicher und eine bessere CPU. Auch der Verkauf der RTX 4090 mit anschließendem Neukauf ergibt finanziell selten Sinn, wenn der Bruttonutzen so gering ausfällt.

Fazit

Die GeForce RTX 5090 ist technisch die stärkere Karte mit mehr VRAM und höherer TGP. Für RTX-4090-Besitzer bei 1440p lohnt sich der Umstieg wegen der geschätzt nur 14 % Mehrleistung und des deutlich höheren Verbrauchs von 564 W aber kaum.

Häufige Fragen

Lohnt sich der Wechsel von der GeForce RTX 4090 auf die GeForce RTX 5090?

Die GeForce RTX 5090 ist bei 1440p rund 14 % schneller. Das lohnt sich kaum. Für so einen kleinen Sprung ist ein Upgrade meist nicht wirtschaftlich.

Bremst meine CPU die GeForce RTX 5090 aus?

Möglich – gerade wenn du von einer älteren Karte kommst, ist oft auch die CPU in die Jahre gekommen. Prüfe die Kombination im Bottleneck-Rechner, bevor du nur die Grafikkarte tauschst.

Verbraucht die GeForce RTX 5090 mehr Strom als die GeForce RTX 4090?

Die GeForce RTX 5090 zieht real etwa 564 W (vorher 441 W). Rechne mit etwas höheren Stromkosten.

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

Details zur neuen Karte: GeForce RTX 5090. Werte sind Schätzwerte.