Pcbau-Rechner

Von der Intel Arc A770 auf die Intel Arc B580 aufrüsten?

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
Auf WhatsApp teilen Teilen Auf X teilen

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

+12 %Leistung bei 1440p – lohnt sich kaum

Geschätzte FPS (mit Mittelklasse-CPU): 45595066 FPS. Die neue Karte ist zudem effizienter (mehr FPS pro Watt).

Deine bisherige Karte
Intel Arc A770
319,00 €
Bei Amazon kaufen
Neue Karte
Intel Arc B580
Preis aktuell nicht verfügbar · UVP ca. 289,00 €
Bei Amazon kaufen

Lohnt sich das Upgrade?

Der Sprung von der Intel Arc A770 auf die Intel Arc B580 bringt in WQHD grob 12 % mehr Leistung. Für so einen kleinen Sprung lohnt sich ein Kauf meist nicht; warte lieber auf eine deutlich stärkere Karte. Achte darauf, dass deine CPU die neue Karte nicht ausbremst – prüfe das im Bottleneck-Rechner. Positiv: Die Intel Arc B580 liefert mehr FPS pro Watt, der Mehrverbrauch hält sich also in Grenzen.

Lohnt sich der Wechsel?

Kurz gesagt: nein, zumindest nicht, wenn du bereits eine Intel Arc A770 besitzt. Das Leistungsplus der Intel Arc B580 liegt bei geschätzt rund 12 % in 1440p, das reicht für kein spürbares Upgrade-Erlebnis.

12 % mehr Bilder pro Sekunde sind in der Praxis kaum wahrnehmbar. Details zur Methode hinter solchen Schätzwerten findest du unter Methodik.

Dazu kommt: Die B580 hat mit 12 GB weniger Videospeicher als die alte A770 mit ihren 16 GB. Du würdest also Speicher gegen ein kleines Leistungsplus tauschen, ein schlechter Deal für bestehende Besitzer.

Was die Intel Arc B580 konkret besser macht

Die B580 basiert auf einer neueren Architektur und liefert pro Watt spürbar mehr Leistung als die A770. Bei ähnlichem Verbrauch schafft sie die geschätzten 12 % Mehrleistung in 1440p, was für Neukäufer attraktiv ist.

Auch bei Upscaling und Raytracing hat Intel nachgebessert. XeSS läuft auf der B580 effizienter, und die Raytracing-Leistung pro Recheneinheit ist gestiegen, was in aktuellen Titeln mit Pfadverfolgung spürbar wird.

Für jemanden, der aktuell noch mit einer älteren oder schwächeren Karte spielt, ist die B580 eine runde Sache. Für A770-Besitzer bleibt der Sprung aber zu klein, um die Kosten zu rechtfertigen.

Bremst deine CPU die neue Karte aus?

Ein Wechsel auf die B580 bringt nur dann etwas, wenn deine restliche Konfiguration mitspielt. Bei einer älteren CPU limitiert oft der Prozessor, nicht die Grafikkarte, dann verpufft das kleine Leistungsplus komplett.

Gerade in 1440p und niedrigeren Auflösungen reagieren viele Spiele empfindlich auf CPU-Engpässe. Wenn dein Prozessor schon bei der A770 nicht ausgelastet war, wird sich das bei der B580 kaum ändern.

Bevor du Geld in die neue Karte investierst, lohnt sich ein Blick in den Bottleneck-Rechner. Er zeigt dir, ob deine CPU überhaupt genug Reserven für die zusätzliche Leistung der B580 hat.

Netzteil und Stromstecker

Anders als die A770, die zwei 8-Pin-Stecker benötigt, kommt die B580 mit einem einzigen 8-Pin-Anschluss aus. Das vereinfacht den Einbau und macht die Karte kompatibler mit älteren Netzteilen.

Intel selbst empfiehlt ein Netzteil mit mindestens 600 W, auch wenn die TGP der B580 nur bei 190 W liegt. Grund dafür sind Lastspitzen, die kurzzeitig bis zu 260 W erreichen können und die dein Netzteil abfedern muss.

Wenn du unsicher bist, ob dein aktuelles Netzteil das leistet, wirf einen Blick auf die Empfehlungen unter Netzteil für Intel Arc B580. Moderne Netzteile mit ATX-3.1-Norm sind für solche Lastspitzen ohnehin besser gerüstet als ältere Modelle.

Stromverbrauch und laufende Kosten

Die A770 genehmigt sich im Realbetrieb rund 221 W, bei einer TGP von 225 W. Die B580 kommt mit 186 W gemessenem Verbrauch aus, bei einer TGP von 190 W, das ist ein spürbarer Unterschied im Dauerbetrieb.

Über viele Spielstunden im Jahr summiert sich diese Differenz von rund 35 W. Bei täglichem Gebrauch macht das über die Zeit einen messbaren Unterschied auf der Stromrechnung.

Wie stark sich das bei deinem Strompreis und deiner Nutzung tatsächlich auswirkt, kannst du im Stromkosten-Rechner nachrechnen. Für viele Nutzer wird der Effizienzgewinn aber die Anschaffungskosten nicht wieder hereinholen.

Für wen sich der Umstieg NICHT lohnt

Besitzer einer A770 sollten aufrüsten, wenn überhaupt, eher überspringen. Die geschätzten 12 % Mehrleistung in 1440p stehen in keinem guten Verhältnis zum Verkaufserlös der alten Karte und den Kosten der neuen.

Hinzu kommt der Rückschritt beim Speicher, 16 GB auf 12 GB ist gerade bei speicherhungrigen Titeln in hohen Auflösungen ein Nachteil, den auch die bessere Effizienz nicht ausgleicht.

Sinnvoller ist es oft, das Geld zu sparen und auf die übernächste Generation zu warten. Dann fällt der Leistungssprung deutlich größer aus als die aktuellen 12 %.

Fazit

Der Wechsel von der Intel Arc A770 zur Intel Arc B580 bringt zu wenig für bestehende Besitzer. Rund 12 % mehr Leistung in 1440p, dafür weniger Speicher, das ist kein Upgrade, sondern ein Nullsummenspiel.

Sinnvoll ist die B580 vor allem für Neukäufer, die noch keine aktuelle Intel-Grafikkarte besitzen und von der besseren Effizienz mit 186 W realem Verbrauch profitieren wollen.

Häufige Fragen

Lohnt sich der Wechsel von der Intel Arc A770 auf die Intel Arc B580?

Die Intel Arc B580 ist bei 1440p rund 12 % schneller. Das lohnt sich kaum. Für so einen kleinen Sprung ist ein Upgrade meist nicht wirtschaftlich.

Bremst meine CPU die Intel Arc B580 aus?

Möglich – gerade wenn du von einer älteren Karte kommst, ist oft auch die CPU in die Jahre gekommen. Prüfe die Kombination im Bottleneck-Rechner, bevor du nur die Grafikkarte tauschst.

Verbraucht die Intel Arc B580 mehr Strom als die Intel Arc A770?

Die Intel Arc B580 zieht real etwa 186 W (vorher 221 W). Pro Bild ist sie aber effizienter, du bekommst also mehr FPS pro Watt.

Auf WhatsApp teilen Teilen Auf X teilen
Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

Details zur neuen Karte: Intel Arc B580. Werte sind Schätzwerte.