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Core Ultra 9 285K: Specs, Verbrauch & passende Grafikkarten

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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Aktueller Preis
Core Ultra 9 285K
522,26 €
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Technische Daten

Hersteller / SockelIntel · LGA1851
Kerne / Threads24 / 24
Takt (Basis / Boost)3,7 GHz / 5,7 GHz
TDP125 W
Gaming-Verbrauch (Schätzwert)120 W
Integrierte Grafikja
Marktstart2024

Stromverbrauch & Kosten

Beim Spielen schätzen wir den Verbrauch des Core Ultra 9 285K auf rund 120 W. Zusammen mit Board, RAM und SSDs (ohne Grafikkarte) ergibt das grob 292 kWh bzw. etwa 91,10 € im Jahr. Den Gesamtverbrauch mit deiner Grafikkarte berechnest du im Stromkosten-Rechner.

Passt zu diesen Grafikkarten

GrafikkarteBottleneck 1440pNetzteil
GeForce RTX 50802 %850 WDetails →
GeForce RTX 5070 Ti4 %750 WDetails →
Radeon RX 7900 XTX4 %750 WDetails →
GeForce RTX 50905 %1.200 WDetails →
Radeon RX 9070 XT5 %750 WDetails →
GeForce RTX 50706 %650 WDetails →
Radeon RX 90706 %650 WDetails →
GeForce RTX 4070 Super7 %650 WDetails →

Einordnung

Der Core Ultra 9 285K ist Intels aktuelles Oberklasse-Modell auf Basis der neuen Architektur. Mit 24 Kernen, 24 Threads (ohne Hyper-Threading) und einem Leistungsindex von 89/100 zielt er klar auf Effizienz.

Der Takt reicht von 3,7 bis 5,7 GHz. Zum Preis von rund 522,26 EUR ist er das teuerste Intel-Modell in diesem Vergleich.

Gegenüber dem 14900K setzt Intel auf niedrigeren Verbrauch statt maximale Taktraten. In Spielen liegt der 285K mit Index 89 knapp hinter dem 14900K.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis ist er kein Schnäppchen: 522,26 EUR sind für 89 Indexpunkte viel Geld, zumal der günstigere 14900K in Spielen sogar leicht davorliegt. Sein Argument ist die moderne Plattform, nicht der Preis.

Verbrauch & Effizienz im Spiel

Die TDP liegt bei 125 W, im Spiel genehmigt sich der 285K im Schnitt rund 120 W. Das ist spürbar sparsamer als die 150 W des 14900K.

Der Verzicht auf Hyper-Threading und die neue Architektur senken den Verbrauch bei gleicher Kernzahl von 24. Trotzdem bleibt er hungriger als AMDs X3D-Chips mit 70 bis 80 W.

Eine 280-mm-Wasserkühlung sorgt bei 125 W für angenehme Temperaturen und geringe Lautstärke. Ein Oberklasse-Luftkühler ist ebenfalls eine gute Option.

Der Wegfall von Hyper-Threading kostet in stark parallelisierten Anwendungen zwar etwas Leistung, senkt aber Verbrauch und Hitze. In Spielen spielt das Fehlen der zusätzlichen Threads praktisch keine Rolle, dort zählen die 24 physischen Kerne.

Intel hat mit dem 285K vor allem an der Effizienz gearbeitet: Gegenüber dem 14900K sinkt der Spielverbrauch um rund 30 W. Die Verbrauchsangaben sind Schätzwerte, die Methodik dahinter findest du in unserer Methodik.

Passende Grafikkarten

Mit 89/100 Punkten passt der 285K gut zu High-End-Grafikkarten bis zur RTX 4090. In höheren Auflösungen bleibt er selten das Nadelöhr.

Zu den 89 Indexpunkten passen diese Klassen je nach Auflösung:

Eine Uebersicht bieten unsere Grafikkarten. Die genaue Kombination prüfst du im Bottleneck-Rechner. Bei Index 89 ist der Prozessor für nahezu alle Grafikkarten stark genug.

Sockel & Plattform

Der 285K nutzt den neuen Sockel LGA1851 und setzt ausschließlich auf DDR5. Die integrierte Arc-iGPU liefert sogar leichte Gaming-Fähigkeiten ohne dedizierte Grafikkarte.

LGA1851 ist Intels frische Plattform und bietet damit mehr Aufrüst-Zukunft als das auslaufende LGA1700. Neue Chipsätze und weitere CPU-Generationen sind hier zu erwarten.

Da nur DDR5 unterstützt wird, lohnt der Blick in unseren Ratgeber DDR5 & EXPO. DDR5-6400 gilt beim 285K als guter Ausgangspunkt.

Ein DDR4-Kit aus einem älteren PC lässt sich hier nicht weiterverwenden, ein Neukauf ist Pflicht. Für 32 GB DDR5-6400 solltest du je nach Marke rund 90 bis 120 EUR einplanen.

Stromkosten-Beitrag

Bei rund 120 W im Spiel und 3 Stunden täglich kommen etwa 131 kWh pro Jahr zusammen. Zu 35 Cent je kWh sind das ungefähr 46 EUR jährlich.

Damit liegt der 285K zwischen den sparsamen AMD-X3D-Modellen und dem durstigen 14900K. Deinen kompletten PC-Verbrauch berechnest du im Stromkosten-Rechner.

Im Vergleich zum 9800X3D mit 70 W zahlst du übers Jahr rund 19 EUR mehr. Die neue Architektur ist effizienter als Intels Vorgänger, aber nicht so sparsam wie AMD.

Gegenüber dem 14900K sparst du dank der 30 W weniger jährlich immerhin rund 11 EUR. Ueber 5 Jahre summiert sich das auf etwa 55 EUR zugunsten des 285K.

Für wen lohnt sich der 285K?

Der Core Ultra 9 285K eignet sich für Nutzer, die eine moderne Intel-Plattform mit LGA1851 und Zukunftssicherheit wollen. Für rund 522,26 EUR bekommst du 24 Kerne und ordentliche Effizienz.

Reine Gamer erhalten bei AMDs X3D-Modellen mehr FPS pro Euro und pro Watt. Wer aber auf die neue Intel-Plattform und die Arc-iGPU setzt, liegt mit Index 89 richtig.

Sein größter Vorteil gegenüber dem 14900K ist der zukunftsfähige Sockel LGA1851, der weitere Aufrüstschritte offen lässt. Wer nie die CPU tauscht, fährt mit dem günstigeren 14900K aber preiswerter.

Häufige Fragen

Welche Grafikkarte passt zum Core Ultra 9 285K?

Ohne nennenswerten Flaschenhals harmonieren u. a. GeForce RTX 5080, GeForce RTX 5070 Ti, Radeon RX 7900 XTX. Die komplette Liste mit Bottleneck-Werten steht unten.

Wie viel Strom verbraucht der Core Ultra 9 285K beim Spielen?

Wir schätzen den Gaming-Verbrauch auf etwa 120 W (TDP 125 W).

Hat der Core Ultra 9 285K eine integrierte Grafik?

Ja, der Core Ultra 9 285K besitzt eine integrierte Grafikeinheit – praktisch zur Fehlersuche oder für den Notbetrieb ohne dedizierte Grafikkarte.

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

Verbrauchswerte sind Schätzwerte.