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GeForce RTX 2060: Verbrauch, Netzteil & passende CPUs

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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Aktueller Preis
GeForce RTX 2060
304,10 €
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Technische Daten

Hersteller / FamilieNVIDIA · RTX 20
VRAM6 GB
TGP (Board-Power)160 W
Realer Spieleverbrauch (Schätzwert)157 W
Lastspitze / Transient (Schätzwert)267 W
Stromstecker1x 8-pin
Empf. Netzteil (Hersteller)500 W
FPS pro Watt (unsere Wertung)16,6 · Rang 42 von 49
Marktstart2019

Stromverbrauch & Kosten

In einem ausgewogenen Gaming-PC (mit einer Mittelklasse-CPU) zieht ein System mit der GeForce RTX 2060 beim Spielen etwa 322 W. Bei 3 h Gaming und 5 h Idle pro Tag sind das rund 508 kWh im Jahr – je nach Tarif zwischen 158,41 € und 217,45 €. Empfohlene Netzteil-Klasse: 550 W. Eigene Werte berechnen · Netzteil-Details.

Passt zu diesen Prozessoren

CPUBottleneck 1440pNetzteil

Einordnung im Line-up

Die GeForce RTX 2060 gehört zur RTX-20-Familie und war Nvidias Einstieg in die Raytracing-Ära. Mit 6 GB VRAM und einem Leistungsindex von 30 Punkten bei 1080p ist sie klar für Full-HD konzipiert. Für anspruchsvolle Spieler in dieser Auflösung reicht die Leistung meist gut aus.

Bei 1440p sinkt der Index bereits auf 26 Punkte, hier musst du in aktuellen Titeln öfter bei den Details Abstriche machen. Für 4K bleiben nur 22 Punkte übrig, damit ist die Karte für diese Auflösung nicht mehr die richtige Wahl. Wer primär in Ultra HD spielen will, sollte sich nach einer stärkeren Karte umsehen.

Die RTX 2060 richtet sich also an Einsteiger und Umsteiger, die günstig und solide in 1080p spielen wollen. Zum aktuellen Preis von etwa 304,1 € ist sie eher eine Option für den Gebrauchtmarkt oder als Restposten, da inzwischen neuere Karten mit ähnlichem Budget mehr Leistung liefern.

Verbrauch & Effizienz

Die Karte ist mit einer TGP von 160 W spezifiziert, im realen Spielbetrieb liegt der Verbrauch bei etwa 157 W. Das ist ein moderater Wert für eine Karte dieser Leistungsklasse, auch wenn neuere Architekturen inzwischen effizienter arbeiten.

Kurzzeitige Lastspitzen können bis zu 267 W erreichen. Solche Spitzen treten meist nur für Millisekunden auf, etwa beim Laden neuer Szenen, sollten aber bei der Netzteil-Dimensionierung berücksichtigt werden.

Der Effizienzwert von 16,6 FPS pro Watt zeigt, dass die RTX 2060 nicht zu den sparsamsten Karten zählt. Modernere Generationen erreichen bei ähnlicher Leistung oft deutlich bessere Werte pro Watt. Wer stundenlang spielt, spürt den Unterschied auf der Stromrechnung durchaus.

Netzteil-Bedarf

Nvidia empfiehlt für die RTX 2060 ein Netzteil ab 500 W. Diese Empfehlung bietet ausreichend Puffer für die Lastspitzen von bis zu 267 W und lässt auch Raum für einen modernen Prozessor im gleichen System.

Angeschlossen wird die Karte über einen einzelnen 8-Pin-PCIe-Stecker. Achte darauf, dass dein Netzteil diesen Anschluss nativ bereitstellt und nicht nur über Adapter aus zwei 6-Pin-Steckern realisiert.

Ein ATX-3.1-Netzteil ist für die RTX 2060 nicht zwingend notwendig, da die Karte keinen 12VHPWR-Stecker nutzt. Ein solides Markennetzteil mit stabiler 12-V-Schiene reicht völlig aus. Passende Empfehlungen findest du im Netzteil für GeForce RTX 2060.

Beste CPU-Paarungen

Damit die RTX 2060 ihre Leistung in 1080p voll ausspielen kann, braucht sie keinen High-End-Prozessor. Ein solider Mittelklasse-Prozessor reicht meist aus, um die Karte nicht auszubremsen.

Wichtiger als reine Kernanzahl ist eine gute Einzelkernleistung, wie sie viele aktuelle Prozessoren der Einsteiger- und Mittelklasse bieten. Einen Überblick über passende Modelle findest du im Bereich Prozessoren.

Ob deine gewünschte Kombination aus Prozessor und Grafikkarte ausgewogen ist, lässt sich mit dem Bottleneck-Rechner schnell überprüfen. Gerade bei älteren Karten wie der RTX 2060 lohnt sich dieser Check, um unnötige Investitionen in einen überdimensionierten Prozessor zu vermeiden.

Stromkosten-Szenarien

Bei einem realen Verbrauch von rund 157 W im Spielbetrieb und einem angenommenen Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich bei zwei Stunden täglicher Nutzung etwa 11 Watt-Stunden mal 30 Tage, was auf einen Monat gerechnet ungefähr 3,30 € Stromkosten für die Grafikkarte allein bedeutet.

Bei intensiverer Nutzung von vier Stunden täglich verdoppeln sich die Kosten entsprechend auf etwa 6,60 € im Monat. Über ein Jahr gerechnet kommen so, je nach Nutzungsintensität, zwischen 40 € und 80 € allein für die Grafikkarte zusammen.

Diese Rechnung berücksichtigt nur die Grafikkarte, nicht das restliche System. Für eine genaue Kalkulation mit deinem persönlichen Tarif und deiner Nutzungsdauer lohnt sich der Stromkosten-Rechner, der auch Prozessor und weitere Komponenten einbezieht.

Für-wen-Fazit

Die GeForce RTX 2060 eignet sich für Spieler, die in 1080p unterwegs sind und ein knappes Budget haben. Mit einem Leistungsindex von 30 Punkten in dieser Auflösung und einem Preis von rund 304,1 € kann sie noch für ältere und mittelanspruchsvolle Titel eine sinnvolle Wahl sein.

Für 1440p oder gar 4K ist die Karte angesichts der Indexwerte von 26 beziehungsweise 22 Punkten nicht mehr zeitgemäß. Auch die Effizienz von 16,6 FPS pro Watt zeigt ihr Alter im Vergleich zu neueren Generationen.

Wer ohnehin schon eine RTX 2060 besitzt oder ein günstiges gebrauchtes Angebot findet, kann für 1080p-Spiele weiterhin zufrieden sein. Für einen Neukauf lohnt sich aber der Blick auf aktuellere Karten mit besserem Verhältnis aus Leistung und Verbrauch. Alle genannten Werte sind Schätzwerte, Details zur Berechnung findest du in unserer Methodik.

Häufige Fragen

Welches Netzteil braucht die GeForce RTX 2060?

NVIDIA empfiehlt 500 W. In einem typischen Gaming-PC reicht meist die 550 W-Klasse. Details im Netzteil-Rechner.

Wie viel Strom verbraucht die GeForce RTX 2060?

Unter Spielelast zieht die Karte real etwa 157 W (TGP 160 W). In einem Komplettsystem sind das rund 508 kWh und 158,41 € bis 217,45 € pro Jahr.

Welche CPU passt zur GeForce RTX 2060?

Passende Prozessoren findest du im Bottleneck-Rechner.

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

Alle Verbrauchs- und Leistungswerte sind Schätzwerte.