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Core i5-13400F + Radeon RX 7800 XT: Bottleneck, Netzteil & Stromkosten

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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3%
Bottleneck 1440p
ausgewogen
Empfohlenes Netzteil
650 W
Stromkosten / Jahr
187,79 €

Kurz & knapp: Flaschenhals bei 1440p 3 % (ausgewogen). Empfohlenes Netzteil 650 W, Stromkosten rund 187,79 € pro Jahr (Bestandskunden). Die Kombination aus Core i5-13400F und Radeon RX 7800 XT ist eine der Fragen, die im deutschen Hardware-Forum immer wieder auftaucht. Hier bekommst du alle drei Antworten auf einer Seite: Wie gut passen die beiden zusammen, welches Netzteil brauchst du und was kostet der Betrieb im Jahr.

Prozessor
Core i5-13400F
Preis aktuell nicht verfügbar · UVP ca. 179,00 €
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Grafikkarte
Radeon RX 7800 XT
773,08 €
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Einordnung der Kombination

Der Core i5-13400F zusammen mit der Radeon RX 7800 XT ist eine Kombination für Spieler, die in 1440p mit hohen Bildraten unterwegs sein wollen, ohne für den Prozessor unnötig viel Geld auszugeben.

Mit 10 Kernen und 16 Threads sowie einem Leistungsindex von 64 von 100 Punkten reicht der i5-13400F für die allermeisten aktuellen Spiele völlig aus. Die Radeon RX 7800 XT bringt 16 GB Grafikspeicher mit und kostet rund 773,08 Euro, womit sie preislich das eigentliche Zentrum des Systems bildet.

Für 1080p ist diese Grafikkarte fast schon überdimensioniert, in 4K wird es dagegen anspruchsvoll. Das ideale Einsatzgebiet bleibt daher WQHD.

Bottleneck-Analyse je Auflösung

In 1080p bremst der Prozessor die Grafikkarte nur zu 1 Prozent aus, praktisch nicht messbar im Alltag. Die Radeon RX 7800 XT könnte hier theoretisch mehr leisten, wird aber von den meisten Spielen ohnehin nicht komplett gefordert.

In 1440p liegt der Flaschenhals bei 3 Prozent und damit weiterhin in einem unkritischen Bereich. Die Grafikkarte übernimmt hier klar die Führungsrolle, der Prozessor liefert genügend Bilder pro Sekunde zu.

In 4K steigt der CPU-seitige Anteil auf 6 Prozent, weil die Grafiklast in dieser Auflösung so hoch wird, dass die Radeon RX 7800 XT näher an ihre Grenzen kommt und der i5-13400F leicht ins Hintertreffen gerät. Insgesamt bewertet unser Bottleneck-Rechner diese Kombination in allen drei Auflösungen als ausgewogen, ohne klare Schieflage zu einer Komponente.

Netzteil-Empfehlung

Die Radeon RX 7800 XT hat eine TGP von 263 Watt, im realen Spielbetrieb wurden rund 258 Watt gemessen, kurzzeitige Lastspitzen können jedoch bis zu 361 Watt erreichen. Angeschlossen wird die Karte über zwei 8-Pin-Stecker.

Der Hersteller empfiehlt ein Netzteil mit mindestens 700 Watt. Unsere eigene Empfehlung liegt bei 650 Watt, da wir die gesamte Systemlast realistisch mit 408 Watt beim Spielen ansetzen und dabei ausreichend Reserve für Lastspitzen einrechnen.

Wer auf Nummer sicher gehen will oder ein Netzteil mit ATX-3.1-Spezifikation und nativem 12V-2x6-Anschluss bevorzugt, ist mit einem hochwertigen 650-Watt-Modell gut bedient. Details und passende Modelle findest du unter Netzteil für Radeon RX 7800 XT.

Stromkosten im Betrieb

Bei einer angenommenen Nutzung von 3 Stunden Spielen und 5 Stunden Leerlauf pro Tag kommt das System auf etwa 602 kWh im Jahr. Bei einem günstigen Neukundentarif entspricht das rund 166,48 Euro jährlich, bei einem Bestandskundentarif steigen die Kosten auf etwa 187,79 Euro.

Wer noch in der teureren Grundversorgung steckt, zahlt sogar rund 257,79 Euro im Jahr, ein Tarifwechsel lohnt sich also spürbar. Zum Vergleich: Eine PS5 zieht beim Spielen etwa 200 Watt und liegt damit deutlich unter dem, was dieses PC-System benötigt.

Wer sparen will, senkt die Bildwiederholrate im Menü oder aktiviert ein Framelimit, das reduziert die Leistungsaufnahme spürbar, ohne das Spielgefühl stark zu verschlechtern. Eigene Szenarien lassen sich bequem im Stromkosten-Rechner durchspielen.

Spiele-Erwartung

In genügsamen E-Sport-Titeln wie Counter-Strike 2 oder Valorant sind in 1440p dreistellige Bildraten realistisch, hier limitiert eher die Engine als die Hardware. Diese Werte sind Schätzwerte, wie auch unter Methodik beschrieben, und hängen stark von Einstellungen und Spielszene ab.

Anspruchsvolle Open-World-Titel wie Cyberpunk 2077 laufen in 1440p mit hohen Details flüssig, dank 16 GB Grafikspeicher auch mit anspruchsvollen Texturpaketen. In 4K wird bei solchen Titeln je nach Detailgrad eine Auflösungsskalierung wie FSR sinnvoll.

Kompetitive Shooter mit hohem Detailgrad, etwa Call of Duty, profitieren stark von der GPU-Leistung und laufen in 1440p sehr geschmeidig. Simulationstitel mit hoher CPU-Last, etwa Städtebauspiele, bleiben dank der 10 Kerne des i5-13400F ebenfalls im komfortablen Bereich.

RAM, Plattform und Aufrüst-Perspektive

Der Core i5-13400F sitzt im Sockel LGA1700 und arbeitet mit DDR5-Speicher, empfehlenswert ist ein Kit mit DDR5-6000. Für aktuelle Spiele sind 32 GB die sinnvolle Wahl, 16 GB funktionieren, stoßen aber in einzelnen Titeln schon an Grenzen.

Die Plattform LGA1700 erlaubt innerhalb der 13. und 14. Generation noch Aufrüstoptionen nach oben, etwa auf einen Core i7 oder i9, falls die CPU-Leistung später limitieren sollte. Aktuell ist das aber nicht der Fall, da die Radeon RX 7800 XT selbst in 4K die begrenzende Komponente bleibt.

Wer künftig auf eine stärkere Grafikkarte wechselt, sollte das Netzteil im Blick behalten, da höhere Lastspitzen dann ein Modell mit mehr Reserve erfordern könnten.

Fazit

Core i5-13400F und Radeon RX 7800 XT ergeben eine ausgewogene Kombination für 1440p, die in 1080p und 4K ebenfalls solide funktioniert. Mit einem guten 650-Watt-Netzteil und 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher ist das System für die kommenden Jahre gut gerüstet.

Alle Messwerte im Überblick

Bottleneck: Core i5-13400F & Radeon RX 7800 XT

Bei 1440p liegt der geschätzte Flaschenhals bei 3 % – die Paarung ist damit sehr gut abgestimmt. In Full HD sind es 1 %, in 4K nur noch 6 %, weil dort fast ausschließlich die Grafikkarte zählt. Beide Komponenten arbeiten weitgehend auf Augenhöhe, keiner der beiden Teile bremst den anderen nennenswert aus.

AuflösungFlaschenhalsBewertung
1080p (Full HD)1 %ausgewogen
1440p (WQHD)3 %ausgewogen
2160p (4K)6 %ausgewogen

Selbst prüfen im Bottleneck-Rechner. Alle Werte sind Schätzwerte.

Netzteil für Core i5-13400F + Radeon RX 7800 XT

650 W sind für dieses System die passende Netzteil-Empfehlung. Der reale Verbrauch unter Spielelast beträgt ca. 408 W; den Rest planen wir als Sicherheitsreserve ein.

Systemverbrauch (Gaming)408 W
Unsere Netzteil-Empfehlung650 W
AMD-Herstellerangabe (nur GPU)700 W
Empfohlenes Netzteil (650 W-Klasse)
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Mehr Optionen im Netzteil-Rechner oder auf Netzteil für Radeon RX 7800 XT.

Stromkosten pro Jahr

Die Stromkosten liegen bei etwa 188 € pro Jahr (Bestandskunden, ~31 ct/kWh). Mit einem günstigen Neukunden-Tarif sinken sie auf 166 €, in der teuren Grundversorgung steigen sie auf 258 €. Zugrunde liegen 3 h Gaming und 5 h Idle pro Tag.

Tarifct/kWhKosten / Jahr
Neukunden27,7166,48 €
Bestandskunden31,2187,79 €
Grundversorgung42,8257,79 €

Rund 602 kWh/Jahr · das ist etwa 2,0× so viel wie eine PS5 beim Spielen. Eigene Werte im Stromkosten-Rechner.

Häufige Fragen

Passt der Core i5-13400F zur Radeon RX 7800 XT?

Ja, die Kombination ist gut abgestimmt. Bei 1440p beträgt der geschätzte Flaschenhals 3 % (ausgewogen). In 4K sinkt er auf 6 %.

Reicht ein 550 W-Netzteil für Radeon RX 7800 XT mit Core i5-13400F?

Wir empfehlen 650 W. Ein 550 W-Netzteil kann bei einem hochwertigen Modell knapp ausreichen, lässt aber wenig Reserve für Lastspitzen und spätere Upgrades. Sicherer ist die 650 W-Klasse.

Was kostet die Kombination Core i5-13400F + Radeon RX 7800 XT an Strom?

Bei 3 h Gaming und 5 h Idle pro Tag rund 602 kWh im Jahr, also etwa 188 € (Bestandskunden) bis 258 € (Grundversorgung).

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

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