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Core i5-13400F + Radeon RX 9070 XT: Bottleneck, Netzteil & Stromkosten

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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1%
Bottleneck 1440p
ausgewogen
Empfohlenes Netzteil
650 W
Stromkosten / Jahr
201,45 €

Kurz & knapp: Flaschenhals bei 1440p 1 % (ausgewogen). Empfohlenes Netzteil 650 W, Stromkosten rund 201,45 € pro Jahr (Bestandskunden). Die Kombination aus Core i5-13400F und Radeon RX 9070 XT ist eine der Fragen, die im deutschen Hardware-Forum immer wieder auftaucht. Hier bekommst du alle drei Antworten auf einer Seite: Wie gut passen die beiden zusammen, welches Netzteil brauchst du und was kostet der Betrieb im Jahr.

Prozessor
Core i5-13400F
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Grafikkarte
Radeon RX 9070 XT
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Einordnung der Kombination

Der Core i5-13400F gepaart mit der Radeon RX 9070 XT ist eine ungewöhnliche, aber durchaus reizvolle Zusammenstellung. Hier trifft eine solide Mittelklasse-CPU mit Leistungsindex 64/100 auf eine echte Oberklasse-Grafikkarte mit 16 GB VRAM.

Zielgruppe sind Spieler, die primär in 1440p oder 4K unterwegs sind und ihr Budget bewusst in die Grafikkarte stecken, weil dort die Bildqualität entsteht. Wer overwiegend in 1080p mit sehr hohen Bildraten spielt, verschenkt mit dem i5-13400F etwas Potenzial, in höheren Auflösungen relativiert sich das aber deutlich.

Insgesamt handelt es sich um ein Konfiguration mit klarem Fokus auf hohe Auflösungen und gute Bildqualität, weniger auf maximale Bildwiederholraten in kompetitiven Titeln.

Bottleneck-Analyse je Auflösung

In 1080p bremst der Core i5-13400F die Radeon RX 9070 XT um etwa 4 Prozent, hier zeigt sich ein leichtes CPU-Limit, weil die GPU in niedrigeren Auflösungen schneller mit dem Rendern fertig ist, als die CPU Bilder anliefern kann.

In 1440p sinkt der Flaschenhals auf lediglich 1 Prozent. Die GPU übernimmt hier den Großteil der Arbeit, das System bewegt sich in einem ausgewogenen Bereich.

In 4K bleibt der Wert ebenfalls bei 1 Prozent. Die Radeon RX 9070 XT wird nun klar zum limitierenden Faktor, was in dieser Auflösung erwünscht ist, denn die Rechenlast verlagert sich fast vollständig auf die Grafikkarte. Insgesamt gilt die Kombination über alle Auflösungen hinweg als ausgewogen, wer es genauer wissen will, kann eigene Werte im Bottleneck-Rechner prüfen.

Netzteil

Die Radeon RX 9070 XT hat eine TGP von 304 Watt, real liegt der Verbrauch bei rund 298 Watt, mit Lastspitzen bis 417 Watt. Zwei 8-Pin-Stecker versorgen die Karte, der Hersteller empfiehlt ein Netzteil mit mindestens 750 Watt.

Unsere Empfehlung für diese CPU-GPU-Kombination liegt bei 650 Watt, da der reale Systemverbrauch beim Spielen mit rund 448 Watt spürbar unter den 750 Watt der Herstellerangabe bleibt. Diese enthält bereits großzügige Reserven für Lastspitzen und ungünstige Konfigurationen.

Wichtig ist trotzdem ein Netzteil mit sauberem Transientenverhalten, das kurze Leistungsspitzen von bis zu 417 Watt ohne Abschaltung abfedert. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu einem ATX-3.1-zertifizierten Modell mit nativem 12V-2x6-Anschluss. Details und passende Modelle listet die Seite Netzteil für Radeon RX 9070 XT.

Stromkosten

Bei angenommenen drei Stunden Spielen und fünf Stunden Leerlauf pro Tag kommt das System auf etwa 646 Kilowattstunden im Jahr. Bei einem Neukundentarif entspricht das rund 178,60 Euro, bei einem Bestandskundentarif etwa 201,45 Euro und in der Grundversorgung bis zu 276,55 Euro jährlich.

Zum Vergleich: Eine PlayStation 5 zieht beim Spielen etwa 200 Watt, also deutlich weniger als die rund 448 Watt dieses PCs unter Last. Wer sparen will, sollte den Tarif regelmäßig vergleichen und den Wechsel vom Grundversorger zu einem Neukundentarif prüfen, das spart hier über 90 Euro im Jahr. Auch eine Begrenzung der Bildwiederholrate im Leerlauf-Menü reduziert den Verbrauch spürbar. Eigene Werte lassen sich im Stromkosten-Rechner individuell nachrechnen.

Spiele-Erwartung

In anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 oder Alan Wake 2 sind in 1440p mit hohen Einstellungen und aktiviertem FSR schätzungsweise 60 bis 90 Bilder pro Sekunde realistisch. In 4K dürften ähnliche Titel eher im Bereich 45 bis 65 Bilder pro Sekunde liegen.

Kompetitive Shooter wie Counter-Strike 2 oder Valorant laufen dank der ausgewogenen Kombination auch in 1440p meist deutlich über 144 Bildern pro Sekunde. Aufwendige Open-World-Spiele wie Horizon Forbidden West sollten in 1440p bei hohen Details schätzungsweise 70 bis 100 Bilder pro Sekunde erreichen.

Diese Angaben sind Schätzwerte auf Basis der Hardware-Daten und der ermittelten Auslastungswerte, die genaue Methodik dahinter erklärt die Seite Methodik.

RAM, Plattform und Aufrüst-Perspektive

Der Core i5-13400F sitzt auf dem Sockel LGA1700 und arbeitet mit DDR5-Arbeitsspeicher, empfohlen ist ein Kit mit DDR5-6000. Für aktuelle Spiele sind 32 GB die sinnvolle Wahl, 16 GB reichen nur für den Einstieg.

Da die Radeon RX 9070 XT klar die stärkere Komponente ist, wird bei künftigen, noch anspruchsvolleren Titeln in 1080p die CPU zunehmend limitieren. In 1440p und 4K bleibt die GPU über Jahre der bestimmende Faktor, ein Wechsel zu einem stärkeren Prozessor auf demselben Sockel wäre die logische nächste Aufrüstoption.

Fazit

Der Core i5-13400F und die Radeon RX 9070 XT ergeben eine überraschend stimmige Kombination für 1440p und 4K, mit Flaschenhalswerten von nur 1 Prozent in beiden Auflösungen. Wer primär in 1080p mit sehr hohen Bildraten spielen will, sollte eher zu einer schnelleren CPU greifen, für alle anderen ist dieses Duo eine solide, zukunftsfähige Wahl.

Alle Messwerte im Überblick

Netzteil für Core i5-13400F + Radeon RX 9070 XT

Für Core i5-13400F und Radeon RX 9070 XT empfehlen wir ein Netzteil der 650 W-Klasse. Der Systemverbrauch beim Spielen liegt bei rund 448 W; die restliche Reserve fängt kurze Lastspitzen der Grafikkarte ab. AMD gibt als Richtwert 750 W an – etwas mehr als unsere Rechnung, weil Hersteller den ungünstigsten Fall annehmen.

Systemverbrauch (Gaming)448 W
Unsere Netzteil-Empfehlung650 W
AMD-Herstellerangabe (nur GPU)750 W
Empfohlenes Netzteil (650 W-Klasse)
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Mehr Optionen im Netzteil-Rechner oder auf Netzteil für Radeon RX 9070 XT.

Bottleneck: Core i5-13400F & Radeon RX 9070 XT

Der Flaschenhals fällt je nach Auflösung unterschiedlich aus: 4 % in Full HD, 1 % in WQHD und 1 % in 4K. Insgesamt ist das Gespann sehr gut abgestimmt. Beide Komponenten arbeiten weitgehend auf Augenhöhe, keiner der beiden Teile bremst den anderen nennenswert aus.

AuflösungFlaschenhalsBewertung
1080p (Full HD)4 %ausgewogen
1440p (WQHD)1 %ausgewogen
2160p (4K)1 %ausgewogen

Selbst prüfen im Bottleneck-Rechner. Alle Werte sind Schätzwerte.

Stromkosten pro Jahr

Im Standard-Szenario (3 h Gaming und 5 h Idle pro Tag) verbraucht das System rund 646 kWh im Jahr. Das entspricht 201 € bei einem typischen Bestandskunden-Tarif, 179 € bei einem günstigen Neukunden-Tarif und 277 € in der Grundversorgung.

Tarifct/kWhKosten / Jahr
Neukunden27,7178,60 €
Bestandskunden31,2201,45 €
Grundversorgung42,8276,55 €

Rund 646 kWh/Jahr · das ist etwa 2,2× so viel wie eine PS5 beim Spielen. Eigene Werte im Stromkosten-Rechner.

Häufige Fragen

Passt der Core i5-13400F zur Radeon RX 9070 XT?

Ja, die Kombination ist gut abgestimmt. Bei 1440p beträgt der geschätzte Flaschenhals 1 % (ausgewogen). In 4K sinkt er auf 1 %.

Reicht ein 550 W-Netzteil für Radeon RX 9070 XT mit Core i5-13400F?

Wir empfehlen 650 W. Ein 550 W-Netzteil kann bei einem hochwertigen Modell knapp ausreichen, lässt aber wenig Reserve für Lastspitzen und spätere Upgrades. Sicherer ist die 650 W-Klasse.

Was kostet die Kombination Core i5-13400F + Radeon RX 9070 XT an Strom?

Bei 3 h Gaming und 5 h Idle pro Tag rund 646 kWh im Jahr, also etwa 201 € (Bestandskunden) bis 277 € (Grundversorgung).

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

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