PC für Cities: Skylines II: Welche Hardware brauchst du?
Für Cities: Skylines II empfehlen wir mindestens eine GeForce RTX 5060 Ti, komfortabel eine GeForce RTX 5070 Ti mit einem Ryzen 7 7800X3D. Das Spiel ist CPU-lastig, ein schneller Prozessor lohnt sich besonders.
FPS-Erwartung mit der GeForce RTX 5070 Ti
| Auflösung | Geschätzte FPS (GeForce RTX 5070 Ti + Ryzen 7 7800X3D) |
|---|---|
| 1080p (Full HD) | 132–174 FPS |
| 1440p (WQHD) | 95–125 FPS |
| 2160p (4K) | 53–70 FPS |
Eigene Kombination testen im FPS-Schätzer. Werte sind Schätzwerte.
Cities: Skylines II ist der ambitionierte Städtebau-Nachfolger, dessen Herausforderung nicht in Spezialeffekten, sondern in der schieren Simulation deiner Metropole liegt. Als Grafikbasis dient eine GeForce RTX 3080 Ti, komfortabel wird es mit einer Radeon RX 9070 XT, und beim Prozessor ist der Ryzen 7 7800X3D die beste Grundlage.
Welche Hardware braucht Cities: Skylines II?
Cities: Skylines II simuliert jeden Bürger, jedes Fahrzeug und jeden Wirtschaftskreislauf einzeln. Diese Detailtiefe macht das Spiel zu einer der prozessorlastigsten Simulationen auf dem Markt.
Sobald deine Stadt wächst, tragen Zehntausende simulierter Einwohner ihre Last auf den Prozessor. Der Ryzen 7 7800X3D ist hier ideal, weil sein großer Cache diese Simulationslast besonders gut abfedert.
Grafisch genügt für hohe Details die GeForce RTX 3080 Ti. Wer nah heranzoomt und die Stadt in voller Auflösung genießen will, fährt mit der Radeon RX 9070 XT ruhiger.
Rechne mit steigenden Anforderungen, je größer deine Stadt wird. Was bei einem kleinen Dorf noch mühelos läuft, kann bei einer Millionenmetropole selbst starke Systeme an ihre Grenzen bringen.
Das Spiel startete zudem in einem technisch rauen Zustand und wurde erst nach und nach optimiert. Ein kräftiges System gleicht verbliebene Schwächen am zuverlässigsten aus.
Besonders die detaillierten Bürgersimulationen im Hintergrund kosten Leistung, auch wenn du sie nie direkt siehst. Genau diese unsichtbare Tiefe unterscheidet den Nachfolger vom ersten Teil.
Cities: Skylines II in 1080p, 1440p und 4K
In 1080p und 1440p ist die GeForce RTX 3080 Ti für die reine Bildberechnung ausreichend. Ob die Bildrate hoch bleibt, entscheidet hier eher die Simulation als die Grafikkarte.
Für hohe Details in 1440p und eine ruhige Darstellung großer Städte ist die Radeon RX 9070 XT die komfortable Empfehlung. Sie hat genug Reserven für detaillierte Nahansichten.
In 4K willst du die Leistungsklasse einer GeForce RTX 5080, denn die höhere Auflösung verschiebt die Last stärker auf die Grafikkarte.
Bedenke aber, dass in einer riesigen Metropole trotzdem der Prozessor der begrenzende Faktor bleiben kann. Eine noch so starke Grafikkarte bringt dir keine höhere Bildrate, wenn die Simulation die CPU auslastet.
CPU oder Grafikkarte — was ist wichtiger?
Cities: Skylines II ist ein Musterbeispiel für ein CPU-lastiges Spiel. Die Bildrate bricht nicht wegen aufwendiger Grafik ein, sondern weil die Simulation deiner wachsenden Stadt den Prozessor auslastet.
Ein schneller Chip wie der Ryzen 7 7800X3D bringt hier oft mehr flüssige Bilder als jede teurere Grafikkarte. Am Prozessor zu sparen rächt sich, sobald deine Metropole Millionen Einwohner zählt.
Die Grafikkarte darf entsprechend bescheidener ausfallen als in einem Action-Blockbuster. Investiere lieber in CPU und schnellen Arbeitsspeicher, wenn du gern gigantische Städte planst.
Auch die Simulationsgeschwindigkeit hängt am Prozessor. Ein starker Chip lässt die Zeit im Spiel auch dann noch zügig vergehen, wenn eine schwache CPU längst ins Stocken geraten wäre.
Weitere Tipps für flüssiges Spielen
16 GB Arbeitsspeicher sind das absolute Minimum, doch gerade bei Cities: Skylines II lohnen sich 32 GB, weil ausufernde Spielstände viel Speicher belegen.
Eine SSD verkürzt die teils langen Ladezeiten großer Städte deutlich. Bei den Einstellungen kannst du die Detailstufe der Simulation und die Sichtweite senken, wenn die Bildrate im Spätspiel nachlässt.
Upscaling per DLSS oder FSR entlastet die Grafikkarte, hilft gegen das CPU-Limit einer riesigen Stadt aber wenig. Ein Monitor mit moderater Bildwiederholrate genügt, weil ein Aufbauspiel keine dreistelligen FPS braucht.
Wichtiger als eine hohe Zahl ist hier ein gleichmäßiger Verlauf. Solange das Bild beim Verschieben der Kamera ruhig bleibt, spielt es sich auch bei 40 bis 50 FPS angenehm.
Denk daran, dass die Simulationsgeschwindigkeit im Spätspiel wichtiger wird als die reine Bildrate. Wenn die Zeit im Spiel selbst bei hoher Beschleunigung noch flüssig vergeht, hast du beim Prozessor alles richtig gemacht.
Ob dein Prozessor die Simulation stemmt, ohne die Grafikkarte auszubremsen, zeigen dir unser FPS-Schätzer und der Bottleneck-Rechner.
Der ideale Aufbau für Cities: Skylines II ist der Ryzen 7 7800X3D zusammen mit der Radeon RX 9070 XT. Wer nur kleine Städte baut, kommt mit weniger CPU aus. Wer in 4K spielt und die Kulisse voll auskosten will, greift zur GeForce RTX 5080.
Häufige Fragen
Welche Grafikkarte brauche ich für Cities: Skylines II?
Für flüssiges Spielen in 1440p empfehlen wir mindestens eine GeForce RTX 5060 Ti, komfortabel eine GeForce RTX 5070 Ti. Für 4K solltest du eine Klasse höher gehen.
Ist Cities: Skylines II CPU- oder GPU-lastig?
Cities: Skylines II ist ausgesprochen CPU-lastig. Ein schneller Prozessor wie der Ryzen 7 7800X3D bringt hier oft mehr FPS als eine teurere Grafikkarte, vor allem bei vielen Objekten, Spielern oder KI.
Wie viele FPS schaffe ich in Cities: Skylines II?
Mit einer GeForce RTX 5070 Ti sind in 1440p meist hohe Bildraten drin. Die genaue Spanne für deine Hardware zeigt dir unser FPS-Schätzer.

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.
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