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PC für Helldivers 2: Welche Hardware brauchst du?

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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Für Helldivers 2 empfehlen wir mindestens eine GeForce RTX 5060 Ti, komfortabel eine GeForce RTX 5070 Ti mit einem Ryzen 5 7600. Die Grafikkarte bestimmt hier die Bildrate.

FPS-Erwartung mit der GeForce RTX 5070 Ti

AuflösungGeschätzte FPS (GeForce RTX 5070 Ti + Ryzen 5 7600)
1080p (Full HD)132174 FPS
1440p (WQHD)95125 FPS
2160p (4K)5370 FPS

Eigene Kombination testen im FPS-Schätzer. Werte sind Schätzwerte.

Helldivers 2 ist ein hektischer Koop-Shooter aus der Schulterperspektive, bei dem gewaltige Gegnermassen und flächendeckende Effekte auf dem Bildschirm toben. Ganze Planeten werden zum Schlachtfeld, auf dem Explosionen, Rauch und Feuergefechte kaum zur Ruhe kommen.

Für den Einstieg brauchst du mindestens eine GeForce RTX 3080 Ti, komfortabel spielst du mit einer Radeon RX 9070 XT und einem Ryzen 5 7600.

Welche Hardware braucht Helldivers 2?

Helldivers 2 wirft dich auf offene Planeten voller Gegner, Explosionen und Partikeleffekte. Diese aufwendige Kulisse und die anspruchsvolle Beleuchtung machen das Spiel deutlich hardwarehungriger als klassische Multiplayer-Shooter.

Gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden füllen dichte Feindwellen den gesamten Bildschirm. Dann treffen Terminiden-Schwärme, Artillerieschläge und Rauchwolken zusammen und verlangen deiner Grafikkarte alles ab.

Da du fast immer im Team von bis zu vier Spielern unterwegs bist, muss dein System auch die Effekte deiner Mitstreiter darstellen. Vier gleichzeitig eingesetzte Strategeme können den Bildschirm in ein regelrechtes Inferno verwandeln.

Hinzu kommen weitläufige, prozedural erzeugte Karten mit Nebel, Vegetation und dynamischen Lichtquellen. Diese Kulisse sorgt für Atmosphäre, treibt aber gleichzeitig den Bedarf an Grafikleistung spürbar nach oben.

Für stabile Bildraten in Full HD ist eine GeForce RTX 3080 Ti das sinnvolle Minimum. Wer höhere Details und Auflösungen ohne Ruckler genießen will, greift zur Radeon RX 9070 XT.

Der Ryzen 5 7600 liefert genug Rechenleistung, um auch bei riesigen Feindwellen und dichten Effekten die Bildrate stabil zu halten.

Helldivers 2 in 1080p, 1440p und 4K

In 1080p und 1440p meistert die GeForce RTX 3080 Ti das Getümmel mit soliden Bildraten. Bei sehr vielen gleichzeitigen Effekten empfiehlt sich hier ein moderates Detailniveau.

Für 1440p mit hohen Details ist die Radeon RX 9070 XT die komfortable Empfehlung. Sie bietet genug Reserven, damit auch chaotische Einsätze flüssig bleiben.

Willst du in 4K die volle Optik erleben, führt der Weg zur GeForce RTX 5080-Klasse. Mit jeder höheren Auflösungsstufe wandert die Last zunehmend auf die Grafikkarte.

Weil Helldivers 2 in Stoßmomenten stark schwankt, lohnt sich eine Grafikkarte mit Reserve besonders. So bleibst du auch dann handlungsfähig, wenn der Bildschirm vor Effekten überquillt.

Wichtiger als die durchschnittliche Bildrate ist hier die niedrige Bildrate in den schlimmsten Momenten. Genau diese Einbrüche kosten dich im Ernstfall die Übersicht, weshalb ein Puffer nach oben so wertvoll ist.

CPU oder Grafikkarte — was ist wichtiger?

Helldivers 2 ist in erster Linie grafiklastig, denn die dichte Beleuchtung, der Rauch und die zahllosen Partikel fordern vor allem die Grafikkarte. Sie bestimmt maßgeblich, wie flüssig deine Einsätze laufen.

Ein Mittelklasse-Prozessor wie der Ryzen 5 7600 reicht dafür bequem aus und wird selten zum Flaschenhals. Dein Budget ist deshalb in einer stärkeren Grafikkarte am besten aufgehoben.

Nur in besonders überladenen Gefechten mit hunderten Gegnern kann der Prozessor stärker gefordert werden. Für das typische Erlebnis bleibt aber die GPU der entscheidende Baustein.

Weitere Tipps für flüssiges Spielen

16 GB Arbeitsspeicher sind das Minimum, 32 GB sind für dieses effektreiche Spiel und Hintergrundprogramme deutlich komfortabler. Eine schnelle SSD sorgt für kurze Ladezeiten zwischen den Einsätzen.

Reduziere bei Rucklern zuerst Effekte wie Umgebungsverdeckung und Partikeldichte, denn diese kosten am meisten Leistung. Upscaling per DLSS oder FSR ist hier fast Pflicht, um in höheren Auflösungen flüssig zu bleiben.

Passe die Bildwiederholrate deines Monitors an deine erzielten Bildraten an, damit das Zielen präzise bleibt. Mit dem FPS-Schätzer planst du realistische Werte, und der Bottleneck-Rechner zeigt dir, ob Prozessor und Grafikkarte harmonieren.

Da du in Helldivers 2 fast immer im Verbund kämpfst, sorgt eine stabile Internetverbindung für ein reibungsloses Zusammenspiel im Team. Auf der Grafikseite empfiehlt es sich, die Einstellungen einmal in einem heftigen Gefecht statt in ruhiger Umgebung zu testen.

So erkennst du früh, ob dein System auch im Ernstfall genügend Reserven hat, statt erst mitten im Einsatz von Rucklern überrascht zu werden.

Die ausgewogene Empfehlung für Helldivers 2 ist ein Ryzen 5 7600 zusammen mit einer Radeon RX 9070 XT. Wer mit 1080p und mittleren Details zufrieden ist, kommt eine Klasse tiefer aus, während 4K-Fans eine Stufe höher greifen sollten.

Häufige Fragen

Welche Grafikkarte brauche ich für Helldivers 2?

Für flüssiges Spielen in 1440p empfehlen wir mindestens eine GeForce RTX 5060 Ti, komfortabel eine GeForce RTX 5070 Ti. Für 4K solltest du eine Klasse höher gehen.

Ist Helldivers 2 CPU- oder GPU-lastig?

Helldivers 2 wird vor allem von der Grafikkarte bestimmt. Für mehr FPS lohnt sich eine stärkere GPU; eine Mittelklasse-CPU reicht meist aus.

Wie viele FPS schaffe ich in Helldivers 2?

Mit einer GeForce RTX 5070 Ti sind in 1440p meist hohe Bildraten drin. Die genaue Spanne für deine Hardware zeigt dir unser FPS-Schätzer.

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

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