PC für League of Legends: Welche Hardware brauchst du?
Für League of Legends empfehlen wir mindestens eine Radeon RX 7600, komfortabel eine GeForce RTX 4060 mit einem Ryzen 7 7800X3D. Das Spiel ist CPU-lastig, ein schneller Prozessor lohnt sich besonders.
FPS-Erwartung mit der GeForce RTX 4060
| Auflösung | Geschätzte FPS (GeForce RTX 4060 + Ryzen 7 7800X3D) |
|---|---|
| 1080p (Full HD) | 71–94 FPS |
| 1440p (WQHD) | 47–62 FPS |
| 2160p (4K) | 24–32 FPS |
Eigene Kombination testen im FPS-Schätzer. Werte sind Schätzwerte.
League of Legends ist eines der beliebtesten MOBAs der Welt und läuft dank sparsamer Technik auf fast jedem Rechner. Millionen Spieler messen sich täglich in taktischen Fünf-gegen-Fünf-Partien, bei denen Reaktion und Präzision zählen.
Grafisch reicht schon eine GeForce RTX 3070 mit Leichtigkeit, komfortabel bist du mit einer Radeon RX 6950 XT, und für sehr hohe Bildraten hilft ein starker Ryzen 7 7800X3D.
Welche Hardware braucht League of Legends?
League of Legends ist bewusst genügsam gestaltet, damit möglichst viele Spieler teilnehmen können. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Grafik, sondern in den chaotischen Teamkämpfen mit vielen Fähigkeiten und Effekten gleichzeitig.
Wenn im späten Spiel alle zehn Champions mit ihren Fertigkeiten aufeinandertreffen, entsteht ein kurzer, aber intensiver Rechenaufwand. Genau in diesen Momenten trennt sich ein flüssiges von einem ruckelnden Erlebnis.
Weil es in League of Legends oft auf Sekundenbruchteile ankommt, ist eine stabile und hohe Bildrate wichtiger als jede Grafikpracht. Ein kurzer Einbruch im entscheidenden Teamkampf kann dich eine ganze Partie kosten.
Das Spiel selbst ist so genügsam, dass es sogar auf schwächeren Notebooks flüssig läuft. Trotzdem lohnt sich moderne Hardware, wenn du konstant sehr hohe Bildraten für einen schnellen Monitor anstrebst.
Für flüssiges Spiel genügt selbst eine ältere Grafikkarte, eine GeForce RTX 3070 ist bereits weit überdimensioniert. Wer nebenbei streamt oder auf einem hochauflösenden Monitor spielt, greift zur souveränen Radeon RX 6950 XT.
Für konstant hohe Bildraten und ruckelfreie Teamkämpfe ist ein schneller Prozessor wie der Ryzen 7 7800X3D der eigentliche Schlüssel.
League of Legends in 1080p, 1440p und 4K
In 1080p und 1440p liefert die GeForce RTX 3070 extrem hohe Bildraten, die perfekt zu einem schnellen 144-Hz-Monitor passen. Die geringe Grafiklast lässt hier viel Spielraum.
Für 1440p mit maximalen Details und paralleler Aufnahme ist die Radeon RX 6950 XT die bequeme Wahl. Sie hat für dieses Spiel enorme Reserven.
Selbst in 4K bleibt League of Legends anspruchslos, eine Karte der GeForce RTX 5080-Klasse wäre hier reiner Luxus. Höhere Auflösungen verlagern die Last zwar auf die Grafikkarte, doch das Spiel spürt kaum einen Unterschied.
Für Wettkampfspieler lohnt sich statt einer teuren Grafikkarte eher ein Monitor mit sehr hoher Bildwiederholrate. Eine geringere Verzögerung bringt dir im Rangspiel mehr als jede zusätzliche Auflösungsstufe.
Da die Grafiklast so gering ist, kannst du bedenkenlos Zusatzprogramme wie einen Browser mit Ranglisten oder ein Voice-Programm nebenher laufen lassen. Dein System hat für League of Legends schlicht Leistung im Überfluss.
CPU oder Grafikkarte — was ist wichtiger?
League of Legends ist ungewöhnlich prozessorlastig, denn die Berechnung von Fähigkeiten, Minions und Effekten liegt vor allem beim Prozessor. Gerade in großen Teamkämpfen entscheidet die CPU über stabile Bildraten.
Ein schneller Prozessor wie der Ryzen 7 7800X3D bringt dir hier mehr flüssige Bilder als jede teurere Grafikkarte. Sein großer Cache glättet genau jene hektischen Momente, in denen es auf jede Millisekunde ankommt.
Bei der Grafikkarte kannst du dagegen bedenkenlos sparen, denn sie langweilt sich in diesem Spiel ohnehin. Dein Budget steckst du also besser in Prozessor und schnellen Speicher.
Weitere Tipps für flüssiges Spielen
16 GB Arbeitsspeicher sind das Minimum, 32 GB sind komfortabler, wenn parallel Browser, Voice-Programm oder ein Stream laufen. Eine schnelle SSD verkürzt die Ladezeiten vor dem Match und beim Wiedereinstieg.
Aktiviere im Spiel die Bildratenbegrenzung passend zu deinem Monitor, um störendes Tearing zu vermeiden. Upscaling wie DLSS oder FSR ist hier unnötig, da die Grafik nie der Flaschenhals ist.
- Arbeitsspeicher: 16 GB Minimum, 32 GB fürs Nebenbei-Streamen
- Monitor: hohe Bildwiederholrate von 144 Hz für präzise Eingaben
- SSD: für schnelle Ladezeiten vor dem Match
Achte darauf, dass die Bildwiederholrate deines Monitors zu deiner Bildrate passt, denn davon profitiert dein Reaktionsvermögen direkt. Mit dem FPS-Schätzer siehst du realistische Werte, und der Bottleneck-Rechner zeigt dir, ob deine Komponenten harmonieren.
Wenn du zusätzlich den Nachfolger-Client oder Begleitspiele wie den Taktik-Modus nutzt, bleibt dein System dank der geringen Grundlast dennoch entspannt. Selbst ein älterer Rechner meistert diese Aufgaben ohne Probleme.
Die ideale Kombination für League of Legends ist ein Ryzen 7 7800X3D mit einer günstigen bis mittleren Grafikkarte wie der Radeon RX 6950 XT. Wer nur gelegentlich spielt, kann bei der Grafikkarte problemlos eine Klasse tiefer greifen.
Häufige Fragen
Welche Grafikkarte brauche ich für League of Legends?
Für flüssiges Spielen in 1440p empfehlen wir mindestens eine Radeon RX 7600, komfortabel eine GeForce RTX 4060. Für 4K solltest du eine Klasse höher gehen.
Ist League of Legends CPU- oder GPU-lastig?
League of Legends ist ausgesprochen CPU-lastig. Ein schneller Prozessor wie der Ryzen 7 7800X3D bringt hier oft mehr FPS als eine teurere Grafikkarte, vor allem bei vielen Objekten, Spielern oder KI.
Wie viele FPS schaffe ich in League of Legends?
Mit einer GeForce RTX 4060 sind in 1440p meist hohe Bildraten drin. Die genaue Spanne für deine Hardware zeigt dir unser FPS-Schätzer.

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.
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