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Gaming-PC für 1.100 €: 1440p-Allrounder

Porträt von Leon FischerVon Leon Fischer · Daten geprüft von Daniel Krüger · Aktualisiert
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Diese Konfiguration kostet aktuell rund 1.192 € und verursacht bei 3 h Gaming pro Tag etwa 160 € Stromkosten im Jahr (512 kWh). Kern des Systems: Ryzen 7 7700 und GeForce RTX 5060 Ti.

Teileliste

KomponenteAuswahlPreis
CPURyzen 7 7700299,00 €Amazon →
GPUGeForce RTX 5060 Ti357,90 €Amazon →
Netzteilbe-quiet-pure-power-12-m-650w90,00 €Amazon →
RAM32 GB DDR5-600085,00 €Amazon → · Preis prüfen
MainboardB650 Mainboard140,00 €Amazon →
SSD2 TB NVMe SSD105,00 €Amazon → · Preis prüfen
KühlerTower-Kühler40,00 €Amazon →
GehäuseMidi-Tower75,00 €Amazon →
Gesamt (ca.)1.192 €

Kernkomponenten kaufen

Prozessor
Ryzen 7 7700
Preis aktuell nicht verfügbar · UVP ca. 299,00 €
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Grafikkarte
GeForce RTX 5060 Ti
357,90 €
Bei Amazon kaufen

Betriebskosten & Alternativen

Rechne mit rund 160 € Stromkosten pro Jahr (Bestandskunden-Tarif). Willst du sparen, hilft ein FPS-Limit oder Undervolting. Prüfe die Balance des Systems im Bottleneck-Check dieser Kombination. Alle Preise ohne Kern-Komponenten sind Richtwerte; maßgeblich ist der Amazon-Preis beim Kauf.

Mit 1100 € Budget landest du im Herzen des 1440p-Gamings. Diese Zusammenstellung summiert sich auf 1283 € und stellt mit dem Ryzen 7 7700 und der GeForce RTX 5060 Ti einen echten Allrounder auf die Beine, der weit mehr als nur Spielen beherrscht.

Für wen lohnt sich dieser 1100-€-PC?

Dieser Rechner ist für dich, wenn du auf einem WQHD-Monitor mit hoher Bildwiederholrate spielst und dabei keine großen Kompromisse eingehen willst. Die Auflösung 1440p bietet spürbar mehr Schärfe als Full HD, ohne die Hardware zu überfordern.

Der Achtkerner macht das System zusätzlich interessant für alle, die neben dem Spielen auch streamen, schneiden oder mehrere Programme parallel offen haben. Hier bekommst du eine echte Doppelbegabung.

Für anspruchsvolle Spieler mit Sinn für flüssige Bewegungen und knackige Details ist das die goldene Mitte. Reine Full-HD-Nutzer würden einen Teil dieser Leistung verschenken.

Realistisch bekommst du in dieser Klasse WQHD mit hohen Details und komfortablen Bildraten. Gleichzeitig hast du dank des Achtkerners genug Reserven, damit der Rechner auch in ein paar Jahren nicht in die Knie geht.

Die Komponenten im Detail

Der Ryzen 7 7700 bringt acht Kerne mit und arbeitet dabei angenehm sparsam. In Spielen sorgt er für stabile Bildraten, bei produktiven Aufgaben spielt er seine zusätzlichen Kerne voll aus.

Die GeForce RTX 5060 Ti ist der Motor dieser Zusammenstellung und auf 1440p zugeschnitten. Mit moderner Architektur, DLSS und Frame Generation liefert sie in dieser Auflösung durchweg flüssige Bilder – auch mit Raytracing.

Das Drumherum ist auf Langlebigkeit ausgelegt:

Die Verteilung ist bewusst breit angelegt: Statt das gesamte Geld in die Grafikkarte zu stecken, fließt hier mehr in Prozessor, Speicher und SSD. Das macht den Rechner zum vielseitigen Werkzeug statt zur reinen Spielemaschine.

Gerade die 2-TB-SSD und die 32 GB Arbeitsspeicher sind für einen Allrounder Gold wert. Große Spielebibliotheken, Videoschnittprojekte oder viele parallel geöffnete Browser-Tabs bringen dieses System so schnell nicht ins Schwitzen.

Der Tower-Kühler hält den Achtkerner auch unter Dauerlast leise, was besonders auffällt, wenn der Rechner neben dir auf dem Schreibtisch steht. Insgesamt entsteht ein ausgewogenes Paket ohne offensichtliche Schwachstelle.

Leistung und Bildraten

In 1440p bewegst du dich mit dieser Grafikkartenklasse im gehobenen Bereich. Aktuelle Titel laufen mit hohen Details flüssig, ältere und gut optimierte Spiele erreichen mühelos hohe Bildraten für einen 144-Hz-Monitor.

Dank DLSS und Frame Generation holst du in fordernden Szenen zusätzliche Bilder heraus. Für konkrete Titel lohnt ein Blick in den FPS-Schätzer.

Prozessor und Grafikkarte sind hier bewusst kräftig gewählt, sodass keine Komponente die andere ausbremst. Das Zusammenspiel kannst du im Bottleneck-Rechner nachvollziehen.

Stromverbrauch und Folgekosten

Dieser Rechner zieht rund 512 kWh im Jahr, was beim aktuellen Strompreis etwa 159,77 € Stromkosten pro Jahr ausmacht. Für ein System dieser Leistungsklasse ist das ein moderater Wert.

Das 80-Plus-Netzteil arbeitet effizient und hält die Verlustleistung gering. Möchtest du deinen Verbrauch abhängig von der Spielzeit berechnen, nutze den Stromkosten-Rechner.

Sinnvolle Upgrades

Speicher und Netzteil sind bereits reichlich bemessen, sodass hier zunächst kein Handlungsbedarf besteht. Auch die 2-TB-SSD dürfte dir lange Ruhe verschaffen.

Der klassische erste Ausbau bleibt die Grafikkarte, sobald du auf 4K oder noch höhere Bildraten in 1440p abzielst. Das 650-Watt-Netzteil bietet dafür in der Regel genug Reserve.

Der Achtkerner ist ohnehin auf Jahre ausreichend. Dank AM5 kannst du ihn später aber gegen ein neueres Spitzenmodell tauschen, ohne das Mainboard zu wechseln.

Wer besonders spielefixiert ist, kann als Alternative über einen X3D-Prozessor nachdenken, der beim reinen Zocken noch etwas mehr herausholt. Für den vielseitigen Einsatz dieses Rechners ist der aktuelle Achtkerner aber die klügere und günstigere Wahl.

Fazit: Für 1283 € bekommst du hier einen ungewöhnlich vielseitigen Rechner, der 1440p-Gaming und produktive Aufgaben gleichermaßen souverän meistert. Wer nur spielt, könnte das Geld etwas GPU-lastiger investieren. Für alle mit gemischtem Anspruch ist dieser Allrounder aber genau die richtige Wahl.

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Über den Autor
Porträt von Leon Fischer
Leon Fischer
Redakteur für Grafikkarten & Gaming

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.

Porträt von Daniel KrügerDaten geprüft von Daniel Krüger, Technischer Redakteur

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