Gaming-PC für 700 €: Einsteiger-Gaming-PC für 1080p
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Diese Konfiguration kostet aktuell rund 997 € und verursacht bei 3 h Gaming pro Tag etwa 135 € Stromkosten im Jahr (432 kWh). Kern des Systems: Core i5-12400F und GeForce RTX 4060.
Teileliste
| Komponente | Auswahl | Preis | |
|---|---|---|---|
| CPU | Core i5-12400F | 179,73 € | Amazon → |
| GPU | GeForce RTX 4060 | 522,09 € | Amazon → |
| Netzteil | msi-mag-a550bn | 45,00 € | Amazon → |
| RAM | 16 GB DDR4-3200 | 40,00 € | Amazon → · Bei Amazon suchen |
| Mainboard | B660 Mainboard | 95,00 € | Amazon → |
| SSD | 1 TB NVMe SSD | 60,00 € | Amazon → · Preis prüfen |
| Kühler | Boxed-Kühler | 0,00 € | Amazon → |
| Gehäuse | Midi-Tower | 55,00 € | Amazon → |
| Gesamt (ca.) | 997 € | ||
Kernkomponenten kaufen
Betriebskosten & Alternativen
Rechne mit rund 135 € Stromkosten pro Jahr (Bestandskunden-Tarif). Willst du sparen, hilft ein FPS-Limit oder Undervolting. Prüfe die Balance des Systems im Bottleneck-Check dieser Kombination. Alle Preise ohne Kern-Komponenten sind Richtwerte; maßgeblich ist der Amazon-Preis beim Kauf.
Mit einem Budget von 700 € steigst du in die Welt des PC-Gamings ein, ohne dich zu verschulden. Diese Zusammenstellung landet bei tatsächlich 723 € und zielt klar auf flüssiges Spielen in Full HD (1080p). Das Herz bilden der Core i5-12400F und die GeForce RTX 4060 – eine Paarung, die im Einstiegssegment seit Jahren als sicherer Griff gilt.
Für wen lohnt sich dieser 700-€-PC?
Dieser Rechner ist für dich gedacht, wenn du auf einem 1080p-Monitor spielst und dir schöne, stabile Bildraten wichtiger sind als maximale Regler. Ob Shooter, Rollenspiele oder Aufbautitel – in dieser Auflösung bekommst du fast überall hohe Details serviert.
Realistisch solltest du keine 4K-Träume hegen. Wer aber einen 60- bis 144-Hz-Monitor in Full HD befeuern will, ist hier goldrichtig aufgehoben.
Auch für Gelegenheitsspieler, Studierende oder als erster eigener Spiele-Rechner ist diese Preisklasse ideal. Du bekommst moderne Technik, ohne Geld für Leistung auszugeben, die du in 1080p ohnehin nicht abrufst.
Wichtig ist eine ehrliche Erwartungshaltung: In dieser Klasse dreht man bei den neuesten Grafikbrechern nicht jeden Regler bis zum Anschlag auf. Dafür läuft die riesige Masse an Spielen – von E-Sport-Titeln bis zu großen Rollenspielen – flüssig und schön anzuschauen.
Die Komponenten im Detail
Der Core i5-12400F ist ein Sechskerner, der beim Spielen kaum limitiert und für seinen niedrigen Preis erstaunlich viel leistet. Das "F" bedeutet, dass ihm die integrierte Grafik fehlt – kein Problem, denn dafür ist die dedizierte Grafikkarte da.
Die GeForce RTX 4060 ist der teuerste Einzelposten und genau da soll das Geld hin. Mit 8 GB Speicher, DLSS und Frame Generation liefert sie in Full HD durchgehend spielbare Bildraten und beherrscht sogar leichtes Raytracing.
Die restlichen Teile sind bewusst schlank kalkuliert:
- 16 GB DDR4-3200: die solide Basis für aktuelle Spiele, ohne unnötigen Aufpreis.
- B660-Mainboard: eine zuverlässige Plattform mit allen wichtigen Anschlüssen.
- 1 TB NVMe-SSD: schnelle Ladezeiten und genug Platz für eine Handvoll großer Titel.
- Ein 550-Watt-Marken-Netzteil mit ausreichend Reserve für dieses System.
- Boxed-Kühler: liegt dem Prozessor bei und reicht für den 12400F völlig.
- Midi-Tower: ein bodenständiges Gehäuse mit vernünftigem Luftstrom.
Die Aufteilung folgt einer klaren Logik: Beim Spielen zählt vor allem die Grafikkarte, also fließt hier der größte Batzen hinein. CPU, Speicher und Kühlung sind so bemessen, dass sie die RTX 4060 nicht ausbremsen.
Genau diese Balance macht den Unterschied zu vielen Fertig-Rechnern aus, die an der Grafikkarte sparen. Hier ist jeder Euro dorthin geflossen, wo er beim Spielen den größten Effekt hat, ohne an anderer Stelle einen Flaschenhals aufzubauen.
Leistung und Bildraten
In Full HD bewegst du dich mit dieser Grafikkartenklasse in einem sehr komfortablen Bereich. Ältere und gut optimierte Titel laufen mit hohen dreistelligen Bildraten, moderne Grafikbomber landen mit angepassten Reglern immer noch klar über der 60er-Marke.
Mit DLSS holst du bei Bedarf zusätzliche Bilder heraus, ohne dass die Optik stark leidet. Wie ein konkreter Titel bei dir läuft, kannst du im FPS-Schätzer gegenchecken.
Ob CPU und GPU gut zusammenpassen, verrät dir der Bottleneck-Rechner – bei dieser Kombination musst du dir aber keine Sorgen machen, sie ist gut ausbalanciert.
Stromverbrauch und Folgekosten
Dieses System zieht rund 432 kWh im Jahr, was beim aktuellen Strompreis grob 134,83 € Stromkosten pro Jahr bedeutet. Für einen Gaming-Rechner ist das ein angenehm niedriger Wert.
Das verbaute 80-Plus-Netzteil arbeitet effizient und verheizt weniger Energie als billige No-Name-Modelle. Willst du deinen persönlichen Verbrauch je nach Spielzeit durchrechnen, hilft dir der Stromkosten-Rechner.
Sinnvolle Upgrades
Wenn du später mehr Leistung willst, ist die Grafikkarte der erste Kandidat. Das 550-Watt-Netzteil lässt genug Spielraum für eine Karte der nächsten Klasse.
Von 16 auf 32 GB Arbeitsspeicher aufzurüsten ist der günstigste Sprung und macht Multitasking sowie speicherhungrige Titel spürbar entspannter. Auch eine zweite SSD lässt sich jederzeit nachrüsten, sobald die Spielebibliothek wächst.
Das Mainboard bietet dir zudem Platz, den Prozessor innerhalb der Plattform gegen ein stärkeres Modell zu tauschen, falls es später doch mehr Kerne sein sollen.
Der Boxed-Kühler lässt sich später gegen einen leisen Turmkühler ersetzen, falls dir die Lautstärke unter Volllast doch auffällt. Das ist ein günstiges Upgrade, das den Alltagskomfort spürbar hebt.
Fazit: Für 723 € bekommst du hier einen rundum stimmigen Einsteiger-Rechner, der Full HD sauber bedient und nichts verschenkt. Wer ohnehin nur in 1080p spielt, muss keine Stufe höher gehen. Reizen dich dagegen 1440p oder höhere Bildwiederholraten, lohnt der Blick auf die nächste Budgetklasse.

Leon Fischer schreibt bei pcbau-rechner.de über Grafikkarten und Gaming-Leistung. Er ordnet ein, welche GPU zu welcher CPU passt, und übersetzt die Werte der Datenbank in eine konservative FPS-Erwartung und Bottleneck-Einschätzung. Alle Bildraten sind Schätzwerte ohne Upscaling, keine gemessenen Benchmarks.
Weitere Budgets: alle Gaming-PC-Konfigurationen.